Petition: Faire Fernwärmepreise für Chemnitz
An den Oberbürgermeister und den Stadtrat der Stadt Chemnitz, die kommunalen Gesellschafter der eins energie in sachsen GmbH & Co. KG sowie die Landeskartellbehörde Sachsen.
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Unsere Forderungen
- Kalkulation offenlegen: eins legt die Herleitung der zum 01.01.2024 neu gesetzten Basiswerte (Arbeitspreis 9,98 ct/kWh, Grundpreis 78,59 €/kW) prüffähig offen — einschließlich der Anrechnung der KWK-Stromerlöse und der tatsächlichen CO₂-Kosten.
- Unabhängige Prüfung: Die Landeskartellbehörde Sachsen prüft die Chemnitzer Fernwärmepreisbildung förmlich auf Preishöhen- und Konditionenmissbrauch (§ 19 GWB); die Stadt unterstützt diese Prüfung aktiv statt sie auszusitzen.
- CO₂ nur einmal: Die Fernwärme-Preisformel erhält einen Abzugsterm gegen die mehrfache Wälzung von CO₂-Kosten — so, wie ihn die eins-eigene Nahwärmesystematik längst kennt.
- Fördermittel an die Kunden: Kohleersatzbonus, Just-Transition-Mittel und vergleichbare Förderungen werden nachweisbar preismindernd weitergegeben.
- Netz sanieren statt Preise erhöhen: Ein verbindliches Programm gegen die Rekord-Netzverluste (~21 %) mit Zielpfad und jährlicher Berichterstattung — vor jeder weiteren Preis- oder Grundpreiserhöhung.
- Ausschüttungspolitik überprüfen: Stadtrat und kommunale Gesellschafter wirken darauf hin, dass Gewinnausschüttungen (2022–2025: rund 276 Mio. €) gegenüber Netzsanierung und Preisstabilität zurücktreten.
Alle Zahlen belegt — Quellen in den Kapiteln Preissprung, Gewinne, Gas-Deal und im Beweisarchiv. Die Petition ist eine Eingabe im Sinne von Art. 17 GG.
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Was mit den Unterschriften passiert
Die Liste wird in Tranchen öffentlich übergeben — an den Oberbürgermeister, die Fraktionen des Stadtrats, die kommunalen Gesellschaftervertreter und die Landeskartellbehörde Sachsen, jeweils mit Pressebegleitung. Über Termine informieren wir unter Aktuelles und in den Gruppen.